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Historischer Verein Schwerin e.V.


Forum.STADT.Geschichte

Vorträge zur Stadt- und Regionalgeschichte

Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

25. November 2026, 19.00 Uhr

Dr. Miriam Seils, Hamburg

Die fremde Hälfte -
Aufnahme und Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen
in Mecklenburg nach 1945.

Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, Vereinsmitglieder frei.


Blätter zur

Schweriner Geschichte

In der Schriftenreihe des Historischen Vereins Schwerin e.V. werden einzelne historische Themen von kompetenten Autoren abgehandelt. In den Heften werden neuere Forschungsergebnisse leicht verständlich vermittelt.
Die meisten Beiträge sind ausgearbeitete Vorträge aus dem Forum.STADT.Geschichte.
In der Schriftenreihe werden die Vortragsthemen auch denen zugänglich gemacht, die keine Gelegenheit haben, die Vorträge zu besuchen.

Eine Übersicht der bisher erschienenen Hefte finden Sie hier.

Logo 100 Jahre Strandbad Zippendorf

Strandbad Zippendorf

Seit 1925 gibt es im Schweriner Stadtteil Zippendorf einen Strand, den die Einwohner Zippendorfs gemeinsam mit Schweriner Bürgerinnen und Bürgern angelegt haben.
Grund genug, sich daran zu erinnern.

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Neu erschienen:

Titel Heft 8

Heft 9: Norbert Credé

In einem Huy und Augenblick angezündet.
Frühneuzeitliche Stadtbrände
in Mecklenburg und Schwerin.

Mehr dazu hier ...


a k t u e l l



100 Jahre Strandbad Zippendorf

Ansichtskarte von "Bad Zippendorf", um 1930

Die Gäste strömen in den Strandpavillon

Zu unser aller Überraschung füllte sich der Strandpavillon mehr und mehr, am Ende war kein Platz mehr frei!

Übergabe eines Gedichts

Übergabe eines Gedichtes von Rudolf Tarnow, das dieser zur Strandeinweihung 1925 verfasst hat. Thilo Kreimer, Vorsitzender der Ortsteilvertretung, nimmt das Geschenk stellvertretend für die Zippendorfer in Empfang.Bis zur Aufstellung einer Tafel am STrand wird es vorerst in der Naturschutzstation zu sehen sein.

Talkrunde auf dem Podium

Talkrunde mit Peter J. Harke, Norbert Credé und CHristine Rehberg-Credé zu den historischen Fotos zu »100 Jahre Strandbad Zippendorf« auf dem Podium

© Historischer Verein Schwerin e.V.

100 Jahre Strandbad Zippendorf

Wir feierten die Schweriner "Badewanne".

Der Historische Verein Schwerin e. V. hatte in den Jahren 2025 und 2026 als einen seiner Arbeitsschwerpunkte das Thema „100 Jahre Strandbad Zippendorf“ gewählt. Zippendorf gehört zu den historisch eher ländlich geprägten Stadtteilen Schwerins, die im 20.Jahrhundert eingemeindet wurden.
Als Kuriosum der Geschichte lässt sich dazu bemerken, dass Zippendorf eigentlich schon seit dem Mittelalter als Kämmereidorf Teil Schwerins war, und doch 1920 noch einmal offiziell eingemeindet wurde. 1282 beurkundete Graf Helmold von Schwerin, dass er Stadt Zippendorf als Dank für Treue und Anhänglichkeit schenkte. Seitdem befand es sich als Kämmereidorf im Eigentum der Stadt; die Eingemeindung 1920, nach dem Ende der Monarchie, war lediglich noch ein formeller Akt.

Das Dorf war jedoch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Fokus der Schweriner Bürger geraten. Ein erstes Gasthaus eröffnete 1847, Sommerhäuser entstanden und immer mehr Schweriner Bürger nutzten den in den 1850er-Jahren einsetzenden Ausflugsverkehr auf dem Schweriner See für Fahrten nach Zippendorf. Obwohl die Bürger schon länger einen Ausbau Zippendorfs und besseren Anschluss an die Stadt forderten und teils in Eigeninitiative auch umsetzten, bekannte sich der Magistrat erst nach der Eigemeindung zum Ausbau Zippendorfs zu einem Bade- und Erholungsort.

Dennoch dauerte es noch bis 1925, bis mit Hilfe von Spendengelder Zippendorfer und Schweriner Bürger ein Sandstrand aufgeschüttet und eine Seepromenade angelegt wurden. Die offizielle Einweihung des aufgeschütteten Strandes erfolgte am 10. Mai 1925. Doch schon drei Wochen später wurde allerdings auf Wunsch der Bürger der Strandausbau fortgesetzt, ermöglicht nur durch weitere Spenden. So wurde kurzerhand am 21. Mai 1926 der Zippendorfer Strand nochmals offiziell übergeben, länger und breiter als der erste.

Um vor allem die Zippendorfer zu erreichen, haben wir uns entschieden „Geschichte vor Ort“ zu präsentieren. Gemeinsam mit der Ortsteilvertretung Zippendorf und der Naturschutzstation Schwerin konnten wir am 19. Mai im Strandpavillon die Veranstaltung durchführen. Mit im Boot war der Sammler und Chronist zur Ortsgeschichte, Peter J. Harke, dessen reiche Sammlung historischer Fotos und Ansichtskarten von Zippendorf bildeten die Grundlage für eine Gesprächsrunde mit ihm. Die Bilderschau und das Gespräch dazu ergänzten einen kurzen Vortrag zur Zippendorfer Geschichte, den die Vorsitzende des Historischen Vereins, Christine Rehberg-Credé, beisteuerte.

Auf mehreren RollUps hat unser Verein eine Chronik der Geschichte Zippendorfs sowie eine der Schule, in deren Gebäude heute die Naturschutzstation ihr Domizil hat, ausgestellt, die von Vielen Gästen interessiert gelesen wurden. Sowohl die Chroniken als auch ein Gedicht Rudolf Tarnows, zur Eröffnung des Strandes vor 100 Jahren verfasst, das unser Verein gerahmt an die Zippendorfer übergab, werden in der Naturschutzstation zu sehen sein.

Zum Abend gehörte auch die Rückgabe eines Gemäldes an die Stadtgeschichtliche Sammlung Schwerin, das der Historische Verein aus Spenden und mit eigenen Mitteln hat restaurieren lassen, damit es in neuem Glanz ausgestellt werden kann.

Das Bild eines unbekannten Malers zeigt eine Ansicht von Zippendorf, die etwa um 1890 entstanden ist. Im fahlen Licht der über dem Schweriner See stehenden Sonne sind mehrere Personen in Sonntagskleidung am von Bäumen gesäumten Weg am Seeufer zu sehen. Zwei Jungen spielen auf einem Steg am Ufer des Schweriner Sees. Der Weg ist noch nicht als Promenade ausgebaut, doch weisen einige Gebäude schon auf den Wandel hin.
Das erste Gasthaus hebt sich von den dörflichen Bauten durch die weiß verputzte Fassade ab und symbolisiert die Zukunft Zippendorfs. Ebenso der Passagierdampfer, der sich auf dem See dem Ort nähert.




Blätter zur Schweriner Geschichte

Heft 9 ist  erschienen

 

Heft 9 der Blätter zur Schweriner Geschichte

Feuersbrünste gehörten zu den größten Katastrophen, von denen Städte früher wie heute heimgesucht werden konnten.
Dabei war Feuer in jedem Haus und bei vielen handwerklichen Tätigkeiten unentbehrlich, stellte aber immer auch eine große Gefahr dar. Schnell konnte sich aus einem kleinen Feuer eine große Katastrophe entwickeln. Befördert durch Wind, Trockenheit und Bauweise der Häuser vernichtete es dann in kurzer Zeit große Quartiere oder gar eine ganze Stadt.
Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren die Bewohner der Städte dem Feuer oft nahezu hilflos ausgeliefert.

Der Verfasser hat für die Untersuchung in erster Linie zeitgenössische Quellen ausgewertet, insbesondere Landes- und Ortschroniken sowie die Brandpredigten der Pastoren ausgewählter abgebrannter Städte. So entsteht ein Bild vom Umgang der Menschen mit dem Feuer und den Folgen der Katastrophen. Die Arbeit gewährt ebenso Einblicke in die Verhältnisse und sozialen Strukturen frühmoderner Stadtgesellschaften und offenbart am Beispiel der Feuersbrünste die Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Rechtsnormen und Vorschriften in früheren Jahrhunderten. Im Zentrum der Betrachtung stehen die verschiedenen Stadtbrände in der Residenzstadt Schwerin zwischen 1531 und 1690.

Wir danken dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Schwerin für die Förderung des Drucks.

Die Bücher können per eMail oder telefonischer Bestellung über den Historischen Verein Schwerin e.V., info@hv-schwerin.de, bezogen werden. Bei Postversand fallen zusätzlich 2,50 € Versandkosten an.
In Schwerin sind sie auch in den Buchhandlungen littera et cetera, Schliemannstr. 2 (am Schleswig-Holstein-Haus) und
Benno Schoknecht, Schloßstr. 20, erhältlich.

Eine Übersicht der "Blätter zur Schweriner Geschichte" finden Sie hier.



Wir waren dabei!

Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin 2024

Vom 2. bis 4. Oktober feierte das Land Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin den Tag der Deutschen Einheit. Der Historische Verein war in der historischen Kassenhalle der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin im Haus an der Wismarschen Straße mit einem Informationsstand vertreten.

Sparbank 1904
"10 Jahre Historischer Verein"

im Sparkassengebäude an der Wismarschen Straße/Ecke Arsenalstraße unseren Stand auf.

Stand in der Kassenhalle
Infostand des Vereins in der Kassenhalle der Sparkasse Wismarsche Straße

Die Chronik auf den RollUps berichtet über die Stadtgeschichte, eine filmische Dokumentation zur Sanierung des Sparkassengebäudes lief abechselnd mit einer Diashow mit historischer Kinowerbung der Sparkasse auf einem Bildschirm.
Das Interesse war überwältigend. Viele Besucherinnen und Besucher studierten die Stadtchronik und erinnerten sich immer wieder an Orte oder Ereignisse, die sie aus eigenem Erlben oder Erzählungen kannten. Die Resonanz war durchweg positiv, weil es eine solch kompakte und informative Darstellung sonst nirgends in Schwerin gibt.

Wir haben uns gefreut, dass die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin uns das ermöglicht hat und danken herzlich für die Unterstützung.



Podiumsgespräch

in der Ausstellung zum Neubau eines Stadtgeschichtsmuseums am Schlachtermarkt

Über die Bedeutung eines Stadtgeschichtsmuseums für die Landeshauptstadt, die Potenziale dieses Anliegens im Hinblick auf die UNESCO-Bewerbung des Residenzensembles und die künftigen Realisierungsschritte sprachen Kulturdezernent Silvio Horn, Silvia Rabethge, Vorsitzende des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Daniel Trepsdorf, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Gesundheit und Bürgerservice, Andreas Thiele, Fachdienstleiter für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Joachim Brenncke, Vorsitzender des Welterbe-Fördervereins, Prof. Joachim Joedicke, FH Wismar und Dr. Jakob Schwichtenberg, Museen der Landeshauptstadt Schwerin. Moderiert wurde der Abend von Norbert Credé, Vorsitzender des Historischen Vereins Schwerin e.V.

Einen Bericht über die Veranstaltung gibt es leider nur in
TV-Schwerin, andere Medienvertreter waren nicht erschienen.
Der Bericht ist hier zu finden.



Ein neues Stadtgeschichtsmuseum für Schwerin.

4. August bis 3. Oktober 2022

Ausstellung von studentischen Entwürfen im Brunnenhof der Schweriner Höfe

Über die Gestaltung eines Museums an diesem Ort haben sich Studentinnen und Studenten der Hochschule Wismar praxisnah Gedanken gemacht. Nicht nur die Frage, was ein Museum alles an Räumen braucht, spielte eine Rolle. Wichtig war vor allem, wie sich das Haus in die sensible Umgebung am Schlachtermarkt in der Altstadt Schwerins einfügt und wie man das Haus an der Puschkinstraße neben dem Rathaus in eine mögliche Nutzung einbeziehen kann.
„Bauen im historischen Kontext. Stadtgeschichtliches Museum Schwerin“ hieß deshalb das Seminar, das die Professoren Joachim Andreas Joedicke, Dr. Marcus Hackel und Dr. Beate Niemann im Fachbereich Architektur an der Hochschule Wismar im Wintersemester 2021/22 anboten.
In elf Teams haben sich 40 Studierende theoretisch und praktisch mit dem Entwurf und der Planung eines funktionalen und städtebaulich interessanten Museumsneubaus beschäftigt. Das Ergebnis zeigt nun sowohl traditionelle und avantgardistische, bescheidene, aber auch nachdrücklich Aufmerksamkeit fordernde Architekturideen.
Natürlich sollte jeder wissen, dass die studentischen Planungen nicht unmittelbar gebaut werden können, sie kommen schließlich aus einem Hochschulseminar und nicht aus einem Architekturbüro. So wird es vor der Realisierung eines Neubaus wohl noch einen Architekturwettbewerb geben. Aber es ist durchaus vorstellbar, dass Ideen und Gestaltungselemente der studentischen Arbeiten darin einfließen können. Das Potential dazu haben die Entwürfe allemal.
Eben deswegen haben sich der Historische Verein Schwerin e.V., der auch das Seminar fachlich begleitet hat, und das Kulturbüro der Landeshauptstadt Schwerin entschlossen, den Schwerinerinnen und Schwerinern zu zeigen, wie vielfältig Ideen der Studierenden waren.
Seit dem 8. August sind die Pläne und Modelle im Ausstellungsraum im Brunnenhof der Schweriner Höfe, die uns auch bei dieser Ausstellung wieder unterstützt haben, zu sehen. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich anregen zu lassen, wie ein attraktives Museumsgebäude erbaut werden und gleichzeitig der sanierte Schlachtermarkt städtebaulich durch ein öffentliches und repräsentatives Gebäude aufgewertet werden könnte.

Modell Hannah Rühlke, Lucia Loriga, Jan Megas, Laura Zug

Die Ausstellung ist bis 17. September 2022 im Brunnenhof der Schweriner Höfe, Marienplatz 1-2, zu sehen. Sie kann von Montag bis Sonnabend zwischen 8 und 20 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der Ausstellung soll am 8. September in einem öffentlichen Podiumsgespräch über das neue Stadtgeschichtsmuseum, seine Bedeutung für die Landeshauptstadt Schwerin und den Tourismus der Stadt diskutiert werden. Dazu wird auch auf dieser Seite in den nächsten Tagen informiert.

© Die hier gezeigten Entwürfe stammen von (von oben nach unten)
1) Matthes Golz, Franz Kotte, Nora Schultze, Johannes Schulz
2) Justus Einfeld, Levke Born, Linus Paul Albrecht, Leona Buckschun;
3) Frederieke Becker, Bente Carstensen, Nele Fienke
4) Hannah Rühlke, Lucia Loriga, Jan Megas, Laura Zug. Die Bildrechte liegen bei den Verfasserinnen und Verfassern der Entwürfe.
© Text: N. Credé, August 2022

In Kooperation mit der Landeshauptstadt Schwerin und den Schweriner Höfen Schweriner Höfe



Museumsfabrik Pritzwalk

Museumsfabrik Pritzwalk

Stadtgeschichte Pritzwalk
© HVS, Fotos: S. Rogin, H. Ellmann, N. Credé 2022

Unsere diesjährige Vereinfahrt führte uns am 30. Juli nach Pritzwalk.

Nach einem Rundgang durch die Stadt und einer Besichtigung der Kirche St. Nikolai (Danke für die spontane Führung und die Orgelmusik) führte uns der Weg in die "Museumsfabrik Pritzwalk". In den Gebäuden einer ehemaligen Tuchfabrik zeigt die Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung e.V. als Träger des Museums eine Ausstellung zur Industriegeschichte der Region, die von der Tuchherstellung geprägt war.

Von dieser Ausstellung führte der Weg über einen Arm der Drömnitz in ein ehemaliges Brauereigebäude, in dem die Ausstellung zur Stadtgeschichte und zum Bierbrauen in Pritzwalk gezeigt wird. Mit der aktuellen Sonderausstellung "150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Pritzwalk" aber begann unser Rundgang.

Pointierter Medieneinsatz, wo es sinnvoll ist, und die durch eine Vielfalt von Exponaten und gut aufbereitete Informationen vermittelte Geschichte der Stadt und ihrer Industrie ließen den Museumsbesuch zu einem Erlebnis werden. Bemerkenswert und eine angenehme Belohnung für Weg über 127 Stufen nach oben: Die Aussicht vom Turm der Fabrik über die Stadt und die Prignitz.

Seit 2018 wächst dieses Museum in Vereinsträgerschaft, unterstützt von der Stadt Pritzwalk. Durch die Zusammenarbeit mit den zahlreichen, auch in der Fabrik ansässigen anderen Einrichtungen und Vereinen ist es gelungen, ein kulturelles und Bildungszentrum für Pritzwalk aufzubauen.
Wir jedenfalls waren beeindruckt.

© Norbert Credé 2022



Auf dem Schlossfest 2022

© HVS, Fotos: S. Rogin, 2022

Auf dem Schlossfest 2022

Auch auf dem diesjährigen Schlossfest war der Historische Verein mit einem Stand vertreten. Tapfere, der Hitze an diesem bis dahin heißesten Tag des Jahres trotzende Mitglieder informierten dort über die Arbeit des Vereins.

In einer Präsentation zeigten wir die Ergebnisse der Arbeit von Studierenden aus einem Seminar der Hochschule Wismar, Studiengang Architektur, für einen von der Stadtvertretung beschlossenen Neubau des Stadtgeschichtsmuseums Schwerin am Schlachtermarkt.
Zahlreiche Interessenten bestaunten die außerordentliche Kreativität der Entwürfe, die in elf Teams erarbeitet wurden. Dabei galt es nicht nur, an der für den Neubau vorgesehenen Stelle ein für den Museumsbetrieb geeignetes Bauwerk mit allen funktionalen Einrichtungen zu entwerfen, sondern auch dessen Einbindung in das städtebauliche Gefüge der Altstadt an der Nordseite des vor Kurzem sanierten und neu gestalteten Schlachtermarkts zu berücksichtigen.

Die Entwürfe stellen interessante und beachtenswerte Beiträge zur Diskussion über den Neubau dar und sollten nicht einfach wieder in irgendwelchen Schubladen verschwinden. Möglicherweise werden sie auch bald real als Modelle und Pläne in Schwerin zu sehen sein.



Neues Stadtmuseum für Schwerin!

Stadtvertretung beschließt Neubau für Stadtgeschichtsmuseum.

Schlachtermarkt 2020

Der neu gestaltete Schlachtermarkt in Schwerin - Standort eines neuen Stadtmuseums?

Die Schweriner Stadtvertretung hat mehrheitlich den Neubau eines Stadtgeschichtsmuseums zwischen Schlachtermarkt und Domstraße beschlossen.

Wir haben uns als Historischer Verein intensiv mit den Kriterien und Gründen für die Auswahl eines Museumsstandortes in der von der Verwaltung vorgelegten Standortbewertung auseinandergesetzt. Unsere ausführliche Stellungnahmefinden Sie hier. Wir plädieren darin vor allem aus Gründen der nachhaltigen Entwicklung eines lebendigen Stadtmuseums mit Zukunftsperspektive ebeno wie aus städtebaulichen Gründen für einen Museumsneubau auf der Fläche des heutigen Parkplatzes zwischen Domstraße, Schlachterstraße und dem neu gestalteten Schlachtermarkt.

Die Verwaltung hatte in ihrer Standortbetrachtung diesen Neubau und die Nutzung des benachbarten Hauses Puschkinstraße 44 zwar auch für gut befunden, dann aber doch die Sanierung und den Umbau des historischen Bürgerhauses Landesrabbiner-Holdheim-Straße 7 favorisiert. Auch der "Weltkulturerbe-Schwerin Förderverein" unterstützte die Forderung nach dem Bau eines neuen Museumsgebäudes.

Als sich schließlich die CDU-Fraktion in der Stadtvertretung einige unserer Argumente für ihren Änderungsantrag zur Beschlussvorlage zu eigen machte und ebenfalls einen Neubau forderte, ließen sich auch andere Stadtvertreter überzeugen, so dass schließlich in der Abstimmung eine für die Änderung zustande kam. Jetzt sollte möglichst zügig an die Planung eines neuen Museumsgebäudes gegangen werden, es ist schon viel zu viel Zeit verloren gegangen.



Ausstellung in den Schweriner Höfen
"Schwerin - Wie es wurde, was es ist"

Seit Juni 2021 ist die Ausstellung geschlossen.

Ausstellung Schwerin - Wie es wurde was es ist

Aufgrund einer anderweitigen Nutzung der Ausstellungsräume in den "Schweriner Höfen" musste die Ausstellung abgebaut werden. Wir hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung in neuen Räumen.

Eine Entscheidung darüber liegt bei der Stadtverwaltung Schwerin; alternative Räume sind ihr von den "Schweriner Höfen" angeboten worden, aber bislang tut sich nichts.

Wir warten darauf, ebenso die zahlreichen Schwerinerinnen und Schweriner, die sich für ihre Geschichte interessieren.

Den vielen Besucherinnen und Besuchern der Stadt fehlen natürlich auch die Informationen zur Frage, wie Schwerin das wurde, was es heute ist. Sie erfahren nichts zur Stadtgeschichte, wenn die Ausstellung nicht bald wieder eröffnet wird.

Ob das dem Eindruck, den die Stadt bei ihren Gästen hinterlässt, förderlich ist, dürfte fraglich sein.




Neue Sonderausstellung
in den Schweriner Höfen
"Der Schweriner Hafen"

Plakat der Hafenausstellung

„Der Schweriner Hafen" heißt eine kleine Präsentation des Historischen Vereins Schwerin e. V. in der stadtgeschichtlichen Ausstellung im Brunnenhof der Schweriner Höfe, die vom

1. Februar bis zum 26. April 2020

zu sehen sein wird

...mehr Information zur Ausstellung hier



Nach mehrmonatiger Arbeit ist es geschafft: Das Gemälde "Die Großherzogliche Yacht ›Alexandrine‹ auf dem Schweriner See vor Görslow" ist fertig!

...mehr dazu hier!



graffiti
Graffiti in einer Bahnunterführung in Schwerin: "So lange Schwerin kein eigenes Museum hat, sind wir keine echten Schweriner"
© Historischer Verein Schwerin, Foto privat

Am 26. Juni 2017 hat die Schweriner Stadtvertretung ein Konzept für ein neues Stadtmuseum EINSTIMMIG beschlossen.
Mal sehen, wie es weitergeht. Der Beschluss des Konzepts kostet ja nichts, aber die Umsetzung.
Dann wird man sicher viel zurückhaltender mit der Zustimmung sein.
Aber: Wer ein Museum will - und so verstehen wir den Beschluss - muss auch sehen, dass er an Mittel kommt,
seinen politischen Willen durchzusetzen.

Wer das Konzept lesen möchte, kann dies hier tun.(pdf 356 KB)

Mit dem Konzept lagen der Stadtvertretung Überlegungen zu einer möglichen Ausstellungsgestaltung vor, die darüber informieren soll, was aufgrund der Sammlungsbestände und Leihgaben anderer Schweriner Museen machbar wäre.

Wer sich dafür interessiert, kann die Ausstellungsüberlegungen hier nachlesen. (pdf 243 KB)




Am 16. Februar hatte der Historische Verein die Mitglieder und Freundinnen, Freunde und Förderer des des Vereins zum Jahresempfang in die Ausstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist" eingeladen.

...mehr dazu hier!




...die Ausstellung im Brunnenhof der Schweriner Höfe. Eigentlich sollte am 31. Oktober 2016 Schluss sein, aber gut 35.000 Schwerinerinnen, Schweriner und Gäste der Stadt haben abgestimmt, sie möchten diese oder eine verbesserte und erweiterte Ausstellung haben!

... mehr zur Ausstellung hier

Foto Ausstellung Stadtgeschichte 1  Foto Ausstellung Stadtgeschichte 2
© Fotos Norbert Credé, Historischer Verein Schwerin




Portalkran

Portalkran am Hafen, 2005
© Foto Norbert Credé

Mitglieder des Historischen Vereins Schwerin stellten an beiden "Tagen der Industriekultur am Wasser" die Geschichte des ehemaligen Schweriner Hafens und des angrenzenden Industriegebiets an der Hafenpromenade unter dem Portalkran vor.

... mehr dazu hier




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