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Historischer Verein Schwerin e.V.



Unsere Vortragsreihe macht
eine kleine Sommerpause

Sommerpause

Wir sind am
28. September 2022
zurück im Schleswig-Holstein-Haus
(wenn nichts dazwischen kommt).


a k t u e l l


Auf dem Schlossfest 2022

© HVS, Fotos: S. Rogin, 2022

Auf dem Schlossfest 2022

Auch auf dem diesjährigen Schlossfest war der Historische Verein mit einem Stand vertreten. Tapfere, der Hitze an diesem bis dahin heißesten Tag des Jahres trotzende Mitglieder informierten dort über die Arbeit des Vereins.

In einer Präsentation zeigten wir die Ergebnisse der Arbeit von Studierenden aus einem Seminar der Hochschule Wismar, Studiengang Architektur, für einen von der Stadtvertretung beschlossenen Neubau des Stadtgeschichtsmuseums Schwerin am Schlachtermarkt.
Zahlreiche Interessenten bestaunten die außerordentliche Kreativität der Entwürfe, die in elf Teams erarbeitet wurden. Dabei galt es nicht nur, an der für den Neubau vorgesehenen Stelle ein für den Museumsbetrieb geeignetes Bauwerk mit allen funktionalen Einrichtungen zu entwerfen, sondern auch dessen Einbindung in das städtebauliche Gefüge der Altstadt an der Nordseite des vor Kurzem sanierten und neu gestalteten Schlachtermarkts zu berücksichtigen.

Die Entwürfe stellen interessante und beachtenswerte Beiträge zur Diskussion über den Neubau dar und sollten nicht einfach wieder in irgendwelchen Schubladen verschwinden. Möglicherweise werden sie auch bald real als Modelle und Pläne in Schwerin zu sehen sein.

 


Schelfstadt um 1930

Die Schweriner Schelfstadt um 1930
© Stadtgeschichtliche Sammlung

Eine Neustadt für Schwerin.
Der Ausbau der Schelfstadt im 18. Jahrhundert

Vortrag von Norbert Credé, Schwerin

Am 25. Mai 2022, 19.00 Uhr, wird im Schleswig-Holstein-Haus wieder ein Vortrag im Forum Geschichte & Volkskunde zu hören sein.
Norbert Credé, ehemals Leiter der Stadtgeschichtlichen Sammlung, berichtet über die Gründung und Entwicklung der Schweriner Neustadt, heute der Stadtteil Schelfstadt.

Am 25. Mai 2022, 19.00 Uhr, wird im Schleswig-Holstein-Haus wieder ein Vortrag im Forum Geschichte & Volkskunde zu hören sein.
Norbert Credé, ehemals Leiter der Stadtgeschichtlichen Sammlung, berichtet über die Gründung und Entwicklung der Schweriner Neustadt, heute der Stadtteil Schelfstadt.
1705 gab Herzog Friedrich Wilhelm bekannt, dass er auf der ihm gehörenden Schelfe unmittelbar neben der Altstadt eine neue Stadt gründen wollte. Neue Siedler sollten angelockt werden, und sich -°großzügig gefördert°- hier niederlassen und ihrer Profession nachgehen.
Die Stadt wurde komplett geplant, neue Straßen und Plätze, landesherrliche Bauten und vorgeschriebene Hausgrößen und –typen sowie Regeln zur Bebauung sollten ein Stadtbild nach dem Geschmack der Zeit schaffen. Die alte, baulich fast verfallene Schelfkirche sollte repariert werden, wurde dann aber ganz neu gebaut. Die alte wäre wohl für die wachsende Stadt zu klein gewesen.

Aber wer waren die Menschen, die hierher zogen? Welchen Berufen gingen sie nach und wie wohnten sie? Wie entwickelte sich die neue Stadt im 18. Jahrhundert? Diese und ähnliche Fragen werden im Mittelpunkt des Vortrags stehen und sollen anhand der Auswertung zahlreicher Quellen beantwortet werden.
Dabei wird die bauliche und gesellschaftliche Entwicklung der neuen Stadt vor dem Hintergrund des Geschehens im 18. Jahrhundert erläutert und der Gang des Ausbaus der Neustadt vorgestellt.


Der Eintritt beträgt 2,00 Euro, für Vereinsmitglieder ist er frei.


Neues Stadtmuseum für Schwerin!

Stadtvertretung beschließt Neubau für Stadtgeschichtsmuseum.

Schlachtermarkt 2020

Der neu gestaltete Schlachtermarkt in Schwerin - Standort eines neuen Stadtmuseums?

Die Schweriner Stadtvertretung hat mehrheitlich den Neubau eines Stadtgeschichtsmuseums zwischen Schlachtermarkt und Domstraße beschlossen.

Wir haben uns als Historischer Verein intensiv mit den Kriterien und Gründen für die Auswahl eines Museumsstandortes in der von der Verwaltung vorgelegten Standortbewertung auseinandergesetzt. Den hier vorgeschlagenen Standort. Unsere ausführliche Stellungnahme finden Sie hier. Wir plädierten darin vor allem aus Gründen einer nachhaltigen Entwicklung eines lebendigen Stadtmuseums mit Zukunftsperspektive und aus städtebaulichen Gründen für einen Museumsneubau auf der Fläche des heutigen Parkplatzes zwischen Domstraße, Schlachterstraße und dem neu gestalteten Schlachtermarkt. Die Verwaltung hatte in ihrer Standortbetrachtung diesen Neubau und die Nutzung des benachbarten Hauses Puschkinstraße 44 zwar auch für gut befunden, dann aber doch die Sanierung und den Umbau des historischen Bürgerhauses Landesrabbiner-Holdheim-Straße 7 favorisiert. Auch der "Weltkulturerbe-Schwerin Förderverein" unterstützte die Forderung nach dem Bau eines neuen Museumsgebäudes.
Als sich schließlich die CDU-Fraktion in der Stadtvertretung einige unserer Argumente für ihren Änderungsantrag zur Beschlussvorlage zu eigen machte und ebenfalls einen Neubau forderte, ließen sich auch andere Stadtvertreter überzeugen, so dass schließlich in der Abstimmung eine für die Änderung zustande kam. Jetzt sollte möglichst zügig an die Planung eines neuen Museumsgebäudes gegangen werden, es ist schon viel zu viel Zeit verloren gegangen.



Ausstellung in den Schweriner Höfen
"Schwerin - Wie es wurde, was es ist"

Seit Juni 2021 ist die Ausstellung geschlossen.

Ausstellung Schwerin - Wie es wurde was es ist

Aufgrund einer anderweitigen Nutzung der Ausstellungsräume in den "Schweriner Höfen" musste die Ausstellung abgebaut werden. Wir hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung in neuen Räumen.

Eine Entscheidung darüber liegt bei der Stadtverwaltung Schwerin; alternative Räume sind ihr von den "Schweriner Höfen" angeboten worden, aber bislang tut sich nichts.

Wir warten darauf, ebenso die zahlreichen Schwerinerinnen und Schweriner, die sich für ihre Geschichte interessieren.

Den vielen Besucherinnen und Besuchern der Stadt fehlen natürlich auch die Informationen zur Frage, wie Schwerin das wurde, was es heute ist. Sie erfahren nichts zur Stadtgeschichte, wenn die Ausstellung nicht bald wieder eröffnet wird.

Ob das dem Eindruck, den die Stadt bei ihren Gästen hinterlässt, förderlich ist, dürfte fraglich sein.



Neue Sonderausstellung
in den Schweriner Höfen
"Der Schweriner Hafen"

Plakat der Hafenausstellung

„Der Schweriner Hafen" heißt eine kleine Präsentation des Historischen Vereins Schwerin e. V. in der stadtgeschichtlichen Ausstellung im Brunnenhof der Schweriner Höfe, die vom

1. Februar bis zum 26. April 2020

zu sehen sein wird

...mehr Information zur Ausstellung hier



Plakat StadtrundgangAuch im Jahr 1 nach 1000 wollen wir den beliebten Stadtrundgang zur Ausstellung wieder aufleben lassen.


Aus der Ausstellung geht es heraus auf Spurensuche nach dem Mittelalter in der Stadt.

 

...mehr dazu hier!




Heft2 Titel Heft2 Innen
Sabine Kahle / Friederike Thomas: Repräsentatives Wohnen in Schlossnähe. Das Villenensemble Werderstraße 125 bis 141 in Schwerin, herausgegeben von Norbert Credé im Auftrag des Historischen Vereins Schwerin e.V., Schwerin 2019, 41 S., 28 Abb.
ISBN 978-3-9818675-1-0. 6,00 Euro (zzgl. 2,50 € Versandkosten)

Weitere Informationen zu den "Blättern zur Schweriner Geschichte" finden Sie hier.


Nach mehrmonatiger Arbeit ist es geschafft: Das Gemälde "Die Großherzogliche Yacht ›Alexandrine‹ auf dem Schweriner See vor Görslow" ist fertig!

...mehr dazu hier!


graffiti
Graffiti in einer Bahnunterführung in Schwerin: "So lange Schwerin kein eigenes Museum hat, sind wir keine echten Schweriner"
© Historischer Verein Schwerin, Foto privat

Am 26. Juni 2017 hat die Schweriner Stadtvertretung ein Konzept für ein neues Stadtmuseum EINSTIMMIG beschlossen.
Mal sehen, wie es weitergeht. Der Beschluss des Konzepts kostet ja nichts, aber die Umsetzung.
Dann wird man sicher viel zurückhaltender mit der Zustimmung sein.
Aber: Wer ein Museum will - und so verstehen wir den Beschluss - muss auch sehen, dass er an Mittel kommt,
seinen politischen Willen durchzusetzen.

Wer das Konzept lesen möchte, kann dies hier tun.(pdf 356 KB)

Mit dem Konzept lagen der Stadtvertretung Überlegungen zu einer möglichen Ausstellungsgestaltung vor, die darüber informieren soll, was aufgrund der Sammlungsbestände und Leihgaben anderer Schweriner Museen machbar wäre.

Wer sich dafür interessiert, kann die Ausstellungsüberlegungen hier nachlesen. (pdf 243 KB)




Am 16. Februar hatte der Historische Verein die Mitglieder und Freundinnen, Freunde und Förderer des des Vereins zum Jahresempfang in die Ausstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist" eingeladen.

...mehr dazu hier!




...die Ausstellung im Brunnenhof der Schweriner Höfe. Eigentlich sollte am 31. Oktober 2016 Schluss sein, aber gut 35.000 Schwerinerinnen, Schweriner und Gäste der Stadt haben abgestimmt, sie möchten diese oder eine verbesserte und erweiterte Ausstellung haben!

... mehr zur Ausstellung hier

Foto Ausstellung Stadtgeschichte 1  Foto Ausstellung Stadtgeschichte 2
© Fotos Norbert Credé, Historischer Verein Schwerin




Portalkran

Mitglieder des Historischen Vereins Schwerin stellten an beiden "Tagen der Industriekultur am Wasser" die Geschichte des ehemaligen Schweriner Hafens und des angrenzenden Industriegebiets an der Hafenpromenade unter dem Portalkran vor.

... mehr dazu hier


Portalkran am Hafen, 2005
© Foto Norbert Credé

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