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Historischer Verein Schwerin e.V.


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Forum Geschichte & Volkskunde

Wir machen im September weiter:

Schleswig-Holstein-Haus

25. September 2019, 19.00 Uhr

Die Bremer Stadtmusikanten in Werbung, Kunst, Design und Karikatur

Dr. Andreas Röpcke, Schwerin


a k t u e l l

 

Am 16. Februar hatte der Historische Verein die Mitglieder und Freundinnen, Freunde und Förderer des des Vereins zum Jahresempfang in die Ausstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist" eingeladen. Mehr als 40 Personen waren trotz der Winterferien und des herrlichen Frühlingstages der Einladung gefolgt.Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende des Historischen Vereins, Norbert Credé, die Gäste und berichtete über die wichtigsten Aspekte der Vereinsarbeit des vergangenen Jahres.

  
   Nach der Begrüßung und der Vorstellung der Projekte 2019 tauschten sich die Gäste untereinander aus.
   © Foto Chr. Rehberg-Credé, HVS

Aussstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist."

Im Zentrum stand natürlich die Betreuung der Ausstellung, die inzwischen von der Stadt Schwerin getragen wird. Insgesamt wurden im Jahr 2018 fast 58.000 Besuche in der Ausstellung gezählt, die sich mittlerweile zu einem Publikumsmagneten in den Schweriner Höfen entwickelt hat. Veranstaltungen mit Schulklassen und vor allem die Rundgänge um das mittelalterliche Schwerin "1000 Jahre in 1000 Schritten", die gut angenommen worden sind, trugen dazu bei. Letztere sollen in diesem Jahr in den Sommermonaten fortgesetzt werden.

Auch die Museumsfahrten sind gut angekommen. So besuchten wir das Schloss Gadebusch, in dem uns der Förderverein Reanissanceschloss und Museum Gadebusch ⟨externer Link⟩ das Vorhaben der Sanierung und zukünftigen Nutzung des Schlosses erläuterte. Die zweite Fahrt führte gemeinsam mit dem Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde nach Merseburg in die dort im Dom gezeigte Ausstellung "Thietmars Welt". Bischof Thietmar von Merseburg hatte 1018, die Chronik vollendet, die heute als Quelle der Ersterwähnung Schwerins gilt.

Von den Plänen für 2019 ist besonders eine Ausstellung zu nennen: Im Okotber will der Historische Verein mit vielen anderen Partnern an die Ereignisse von vor 30 Jahren in Schwerin erinnern: "›Wir gehen los!‹ Friedliche Revolution in Schwerin vor 30 Jahren" heißt eine Ausstellung mit zahlreichen Fotografien von den Demonstrationen und Versammlungen im Jahr 1989. Der damals noch junge Fotograf Jens Rosbach hat mit seinen Fotos eine einzigartige Dokumentation der friedlichen Revolution in Schwerin geschaffen und stellt viele Fotos in dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Ausstellung wird am 1. Oktober eröffnet und bis zum 19. November in der Stadtgeschichtsausstellung in den Schweriner Höfen und im Dom zu sehen sein. Zu den Partnern des Vereins gehören neben der Domgemeinde die Bundesstiftung Aufarbeitung, die Landeshauptstadt Schwerin, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Stiftung Mecklenburg und die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den seinerzeitigen Kundgebungen, Demonstrationen und Runden Tischen

Nachdem im vergangenen Jahr das erste Heft der Schriftenreihe "Blätter zur Schweriner Geschichte" vorgestellt wurde, legte der Verein nun das zweite Heft druckfrisch vor. In der Schriftenreihe werden hauptsächlich die Vorträge des "Forum Geschichte und Volkskunde" publiziert, so auch in dem neuen Band. Sabine Kahle und Friederike Thomas haben die Villen in der Schweriner Werderstraße, die als herausragende Bauten innerhalb des Residenzensembles, mit dem die Stadt Schwerin die Eintragung als Weltkulturerbe erreichen möchte, bau- und kunsthistorisch untersucht. Die Ergebnisse haben sie in Vorträgen 2015 vorgestellt und sie sind nun in diesem Heft nachzulesen. Der Vorsitzende kündigte zugleich die Fortsetzung der Schriftenreihe an.

 


Das stark geschädigte Gemälde mit der Großherzoglichen Jacht "Alexandrine", das wohl um 1846 entstanden ist, erhält in der Werkstatt von Katrin Lau sein originales Aussehen zurück.

  
  Mit viel Gespür für das Original reinigt die Restauratorin das Bild und legt die Fehlstellen zur Retusche frei.

2018 hat unser Verein Geld gesammelt für Wiederherstellung des Gemäldes. Mit der Bewilligung des Förderantrags für die im Mai vom Landtag beschlossene Unterstützung der Restaurierung aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann jetzt die Restaurierung des schwer geschädigten Gemäldes "Die Großherzogliche Yacht ›Alexandrine‹ auf dem Schweriner See vor Görslow" durchgeführt werden. In der Restaurierungswerkstatt von Katrin Lau, Lubmin, haben die ersten Arbeiten begonnen. Das Bild wurde vom wurmstichigen Rahmen befreit, neu aufgespannt und auf der Rpckseite mit einer stützenden Leinwand versehen, so dass die Risse erst einmal geschlossen werden konnten.
Unser herzlicher Dank gilt allen Spendern und dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern für die Unterstützung.
Das unsignierte Gemälde ist kurz nach 1846 entstanden, denn es zeigt die in diesem Jahr geweihte Kirche von Görslow auf der Uferhöhe. Aufgrund der sehr feinen und nahezu realistischen Darstellung der Personen auf den Schiffen und am Ufer von Görslow vermuten Kunsthistoriker, dass es sich bei dem Künstler des unsignierten Gemäldes um den Schweriner Hofmaler Carl Schumacher handeln kann.


Sabine Kahle / Friederike Thomas: Repräsentatives Wohnen in Schlossnähe. Das Villenensemble Werderstraße 125 bis 141 in Schwerin, herausgegeben von Norbert Credé im Auftrag des Historischen Vereins Schwerin e.V., Schwerin 2019, 41 S., 28 Abb.
ISBN 978-3-9818675-1-0. 6,00 Euro (zzgl. 2,50 € Versandkosten)

Weitere Informationen zu den "Blättern zur Schweriner Geschichte" finden Sie hier.



Graffiti in einer Bahnunterführung in Schwerin: "So lange Schwerin kein eigenes Museum hat, sind wir keine echten Schweriner"
© Historischer Verein Schwerin, Foto privat

Am 26. Juni 2017 hat die Schweriner Stadtvertretung ein Konzept für ein neues Stadtmuseum EINSTIMMIG beschlossen.
Mal sehen, wie es weitergeht. Der Beschluss des Konzepts kostet ja nichts, aber die Umsetzung.
Dann wird man sicher viel zurückhaltender mit der Zustimmung sein.
Aber: Wer ein Museum will - und so verstehen wir den Beschluss - muss auch sehen, dass er an Mittel kommt,
seinen politischen Willen durchzusetzen.

Wer das Konzept lesen möchte, kann dies hier tun.(pdf 356 KB)

Mit dem Konzept lagen der Stadtvertretung Überlegungen zu einer möglichen Ausstellungsgestaltung vor, die darüber informieren soll, was aufgrund der Sammlungsbestände und Leihgaben anderer Schweriner Museen machbar wäre.

Wer sich dafür interessiert, kann die Ausstellungsüberlegungen hier nachlesen. (pdf 243 KB)

Norbert Credé berichtet vor den zahlreich erschienenen Gästen über die Aktivitäten des Vereins.
Foto: HVS, H. Ellmann

Jörg Moll erläutert das aktuelle Projekt des Vereins. Für die Restaurierung des Gemäldes »Die Großherzogliche Jacht »Alexandrine« vor Görslow«,um 1846 vermutlich von Carl Schumacher gemalt, sammelt der Verein in diesem Jahr Geld.
Foto: HVS, H. Ellmann

Der stellvertretende Oberbürgermeister, Bernd Nottebaum, dankt dem Verein für die geleistete Arbeit. Rechts die beiden Vorsitzenden Norbert Credé und Jörg Moll.
Foto: HVS, H. Ellmann

Für die Restaurierung des Gemäldes "Die Großherzogliche Segeljacht Alexandrine" sammelt der Historische Verein Geld.
Foto: N. Credé

Am 24. Februar hatte der Historische Verein Schwerin e.V. in die Ausstellung „Schwerin – Wie es wurde, was es ist“ zu seinem Jahresempfang 2018 eingeladen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur waren der Einladung gefolgt.
Nach der Begrüßung stattete der Vorsitzende des Historischen Vereins Schwerin e.V., Norbert Credé, einen Bericht über die Arbeit des 2014 gegründeten Vereins ab. Dieser sei seinerzeit angetreten, der Stadtgeschichte in Schwerin einen größeren öffentlichen Stellenwert zu geben und durch seine Arbeit auf die Wiedereinrichtung eines Museums für die Geschichte Schwerins hinzuarbeiten, so der Vorsitzende.

Seitdem hat der Historische Verein in Kooperation mit dem Klöndör e.V. die Vortragsreihe „Forum Geschichte & Volkskunde“ ins Leben gerufen, in der in acht bis neun historischen und volkskundlichen Vorträgen pro Jahr neue Forschungsergebnisse zur Stadt- und Regionalgeschichte vermittelt werden.

Das bislang größte und aufwändigste Projekt sei die Ausstellung „Schwerin – Wie es wurde, was es ist“ in den Schweriner Höfen, die im Mai 2016 eröffnet wurde und dank des großen Publikumserfolgs noch immer läuft, inzwischen allerdings als städtische Ausstellung, weiterhin aber ehrenamtlich von Mitgliedern des Historischen Vereins betreut. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben, namentlich beim Management und den Geschäftsleuten der Schweriner Höfe. Die Ausstellung könne alsBeispiel für eine „Win-Win-Situation“ stehen, sagte Credé. „Zum einen ist die Stadtgeschichte wieder öffentlich präsent, und gleichzeitig profitieren die Geschäftsleute in den Höfen von gestiegenen Besuchszahlen.“

Im Zusammenhang mit der Ausstellung stellte Credé die soeben erschienene Broschüre des Historischen Vereins „Schwerin- Wie es wurde, was es ist“ vor. Darin sind die Texte und zahlreiche Bilder aus der Ausstellung versammelt. Das von der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin im Rahmen der Ehrenamtsförderung unterstützte Heft ist für 6,00 Euro beim Historischen Verein Schwerin, im Kulturcafé „Platon“ oder im „Kreativ Kaufhaus Schwerin“ in den Schweriner Höfen erhältlich.

Als neues Projekt plant der Historische Verein eine Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen der „Schweriner Höfe“ in diesem Jahr, die sich mit der Geschichte der früher dort produzierenden Tabakfabrik „Unitas“ beschäftigen wird. Grundlage werden historische Fotos aus den 1950er-Jahren sein. Wer dazu Erinnerungen, weitere Fotografien, Zigaretten- oder Tabakverpackungen beitragen möchte, kann sich jederzeit beim Historischen Verein melden.

Das zweite große Vorhaben erläuterte der stellvertretende Vorsitzende, Jörg Moll. Der Historische Verein möchte ein hochwertiges und schönes Gemälde der Stadtgeschichtlichen Sammlung, das in sehr schlechtem Zustand ist, restaurieren lassen, um es anschließend wieder öffentlich ausstellen zu können. Es zeigt die großherzogliche Segeljacht „Alexandrine“ auf dem Schweriner See vor dem Ufer von Görslow. Es muss kurz nach 1846 entstanden sein, denn es zeigt die in diesem Jahr geweihte Kirche von Görslow auf der Uferhöhe. Aufgrund der sehr feinen und nahezu realistischen Darstellung der Personen auf den Schiffen und am Ufer von Görslow vermuten Kunsthistoriker, dass es sich bei dem Künstler des unsignierten Gemäldes um den Schwerin Hofmaler Carl Schumacher handeln könne. Um das Bild zu retten, sammelt der Historische Verein Geld. Nach ersten Kostenschätzungen wird die Restaurierung nicht unter 7.000 Euro zu bewerkstelligen sein. Auf einer privaten Veranstaltung sind schon mehr als 1.000 Euro zusammengekommen. Der Historische Verein hofft nun auf weitere Spenden und Förderung, um das Projekt realisieren zu können.

Im Anschluss an die Ansprachen der Vereinsvorsitzenden bedankte sich der anwesende stellvertretende Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin bei dem Verein und seinen Mitgliedern für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit. Er betonte, dass die Wiedereinrichtung eines modernen und attraktiven Stadtmuseum auch im Interesse der Stadt liege und diese die Bestrebungen dazu unterstütze. Er wies allerdings auch darauf hin, dass die Haushaltslage der Stadt und ihre Bindung an den Konsolidierungsvertrag mit dem Land den finanziellen Spielraum insbesondere bei den freiwilligen Aufgaben einer Kommune stark einschränke. In gemütlicher Runde führten die Gäste noch zahlreiche angeregte Gespräche.

 


© Foto: N. Credé


© Foto: N. Credé

So könnte es gehen:

Visionen des Zugangs zu einer neuen Ausstellung: Vom Brunnenhof...

...oder vom Tabakhof, vom Marienplatz kommend.

© Schweriner Höfe, Gebert Management, Schweriner Höfe 2016

...die Ausstellung im Brunnenhof der Schweriner Höfe. Eigentlich sollte am 31. Oktober 2016 Schluss sein, aber gut 35.000 Schwerinerinnen, Schweriner und Gäste der Stadt haben abgestimmt, sie möchten diese oder eine verbesserte und erweiterte Ausstellung haben!

Die vielen Eintragungen im Gästebuch machen dies deutlich und gehen sogar noch weiter: Ein Museum zur Schweriner Geschichte steht bei vielen ganz oben auf dem Wunschzettel. Sie möchten mehr erfahren, die in der stadtgeschichtlichen Sammlung verborgenen Schätze sehen und ihren Freunden und Gästen zeigen.

Darum bleibt die Ausstellung erst einmal geöffnet. Unser Dank geht an die Schweriner Höfe, die Eigentümer, die Manager und die Geschäftsleute, die alle die Ausstellung großartig unterstützt haben und ohne deren Hilfe dieser Erfolg der Ausstellung nicht möglich gewesen wäre. Mittlerweile scheint auch die Stadtpolitik eingesehen zu haben, dass die Ausstellung wichtig für Schwerin ist und möchte sie gern weiterführen. Ein entsprechender Antrag ist vom Vertreter der ASK (Aktion Stadt- und Kulturschutz) in die Stadtvertretung eingebracht worden und wird beraten. Ein Angebot der Schweriner Höfe für die Fortsetzung der Ausstellung, zunächst bis zur Wiedereinrichtung eines Stadtgeschichtsmuseums, liegt auch vor. Es scheint nur ein Hindernis zu geben: das Geld.

Dennoch: Bis zu einer Entscheidung, die im November erwartet wird, kann die Ausstellung erst einmal bleiben !!

Soll das Stadtmuseum am Geld scheitern? Sind Kultur und Geschichte so unbedeutend, dass man dafür nichts ausgeben will?

Wenn Bürger, Verwaltung und Politik es tatsächlich Ernst meinen und die Einrichtung eines Stadtgeschichtsmuseums wünschen, dann müssen sie auch alles dafür tun, dass der Wunsch Wirklichkeit werden kann!

Wenn aber die gegenwärtige Ausstellung zur Stadtgeschichte, weil ihre Verlängerung nicht finanzierbar sein soll, wieder in den Tiefen der Museumsdepots verschwindet, rückt auch ein neues Museum in weite Ferne.
Aus den Augen aus dem Sinn!
Wer erinnert sich in einem Jahr noch daran, dass es eine Sammlung gibt, wenn nichts zu sehen ist? Und selbst wenn die Entscheidungen aufgeschoben werden, es wird nicht billiger, je länger man wartet, das müsste eigentlich jedem klar sein.

Schwerin möchte Weltkulturerbe werden, ein Stadtmuseum haben, eine neue BUGA veranstalten, das Freilichtmuseum endlich zu einem attraktiven Museum und Anziehungspunkt entwickeln usw., aber kosten darf es nichts. Wie das gehen soll, weiß keiner.

Ein Stadtmuseum spiegelt die Stadt wieder, seine Ausstellung ist authentische Geschichte, stadttypisch, vermittelt historisches Wissen und stellt einen bedeutenden Faktor für das Image der Stadt dar.
Wem seine materielle historische Überlieferung nichts wert ist und wer seine Geschichte nicht kennt, kann auch die Zukunft nicht gestalten; es sei denn, man sieht die Beliebigkeit, die Austauschbarkeit und Gesichtslosigkeit einer Stadt als Perspektive.
Ein Museum zur Geschichte trägt dazu bei, alteingesessenen und zuziehenden Bürgern sowie den Touristen, die gegenwärtige Stadt anhand ihrer historischen Entwicklung nahezubringen und ihnen Heimat zu vermitteln.


Das neue Modell in der Ausstellung. Es zeigt den Ausbau Schwerins zwischen 1990 und 2000.
© Foto: N. Credé, HVS


Modell "Der Schweriner Markt vor 1780" (Ausschnitt)
© Foto N. Credé, HVS

Anfang September, seit vier Monaten ist die Ausstellung "Schwerin - Wie es wurde, was es ist" im Brunnenhof der Schweriner Höfe zu sehen, und schon sind 25.000 Besuche gezählt worden. Schweriner und Gäste der Stadt haben sich die Ausstellung mehr oder weniger intensiv angeschaut, manche sogar mehrmals. Die Kommentare im Besucherbuch zeigen uns, dass wir mit der Ausstellung richtig liegen und dass es Zeit wird, dass Schwerin wieder ein Museum zu Stadtgeschicht erhält. Hier einige Auszüge:

04.05.2016
Klasse! Auch als alter Schweriner viel neues Wissen empfangen. Danke!
U. P.

10.05.2016
Ich finde die Ausstellung sehr gut. Man erfährt viel über Schwerin von der Entstehung bis heute. Ich komme zwar aus Sachsen-Anh., bin aber schon viele Jahre in der schönen Stadt Schwerin. Hoffe, das es nicht die letzte Ausstellung war.
A. T.

17.5.2016
UNA INTERESANTE EXPOSICIÓN CON LA HISTORIA DE UNA CIUDAD FASCINANTE Y HERMOSA. ENHORABUENA PRO LA INITIATIVA Y EL BUEN GUSTO.
GERALDO H, TENERIFA, SPANIEN
(Eine interessante Ausstellung zur Geschichte einer faszinierenden und schönen Stadt. Glückwunsch der Initiative und zum guten Gelingen.)
[Wer besser spanisch kann, darf mir gern eine richtige Übersetzung senden; Kontakt unten]

06.06.2016
Wir finden es schade (sehr), dass es kein ständiges Stadtgeschichtliches Museum in Schwerin nicht mehr gibt. Hatten viel Freude an der Ausstellung.
A.T., S.T.

o. Dat. [Juli]
Weiter so! Macht eine Dauerausstellung daraus
Augsburg, Th.

Danke an Alle, die uns ihre Meinung geschrieben haben. Dank auch denjenigen, die uns mit ihren kritischen Anmerkungen gezeigt haben, dass es immer noch etwas zu verbessern gibt. So weit möglich, haben wir die Anregungen gleich umgesetzt.

Seit einigen Tagen ist jetzt auch ein neues Modell in der Ausstellung aufgestellt, noch provisorisch und ohne Erläuterungen, aber wenigstens schon mit Kärtchen für die Stadtteil- und Ortsnamen zur Orientierung. An einer Erläuterungstafel wird gearbeitet, ebenso an einer vernünftigen Aufstellung, die eine guten Blick auf das Modell ermöglicht. Wir bitten noch um Geduld.

Leider sind inzwischen die Schubladen von den beiden Modellvitrinen mit dem großen Marktdiorama und dem Dom defekt und lassen sich nicht mehr öffnen. Aber daran ist ohne eine Fachfirma nichts zu machen.
Wir hoffen, dass die Ausstellung auch ohne die Informationen in den Auszügen weiter gut bei den Besucherinnen und Besuchern ankommt und bitten um Verständnis, dass wir momentan nicht in der Lage sind, die Auszüge zu reparieren.

Und eine gute Nachricht zum Schluss: Seitens der Kulturverwaltung der Landeshauptstadt Schwerin gibt es derzeit intensive Bemühungen, die Ausstellung in den Schweriner Höfen zu erhalten. Der Historische Verein Schwerin unterstützt diese Bemühungen nach Kräften.


Viele Besucherinnen und Besucher kommentieren die Ausstellung im Besucherbuch positiv und vermissen ein Stadtgeschichtsmuseum in Schwerin.

Seit dem 3. Mai 2016 ist die Gemeinschaftsausstellung des Historischen Vereins Schwerin und der "Schweriner Höfe"im Brunnenhof der Schweriner Höfe zu sehen.

Am Dienstag, dem 21. Juni 2016, konnte bereits der 10.000. Besucher der Ausstellung von Gerd Bockisch, dem Manager der Schweriner Höfe, und dem Kurator Norbert Credé begrüßt werden.

(mehr dazu hier externer Link)

Ganz besonders Gäste von außerhalb freuen sich über die vielseitigen Informationen, die sie hier zur Geschichte Schwerins erhalten können. Viele taten ihre Meinung im ausliegenden Gästebuch kund, die von den "Likes" jüngerer Gäste bis zu ausführlichen Stellungnahmen reichen. Allen, auch den kritischen Kommentatoren, danken wir für Ihre Meinung. Kommen Sie weiterhin und teilen Sie uns Ihre Ansicht mit.


Das Plakat weist überall auf die Ausstellung hin.
© P. Falow, HVS


© N. Credé, HVS

Es ist vollbracht. Die Gemeinschaftsausstellung des Historischen Vereins Schwerin und der "Schweriner Höfe"im Brunnenhof der Schweriner Höfe ist eröffnet.

Zahlreiche Besucher waren am 02. Mai im Brunnehof erschienen, als die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin, Angelika Gramkow, die Geschäftsführerin der Eigentümergesellschaft der Schweriner Höfe, Heike Boese, und der Vorsitzende des Historischen Vereins, Norbert Credé, die Ausstellung mit kurzen Ansprachen eröffneten.

Alle zeigten sich froh darüber, dass in Schwerin 10 Jahre nach der Schließung des Stadtgeschichtsmuseums wieder eine Schau zur Geschichte der Stadt zu sehen ist. Dank des Engagements der Schweriner Höfe und des Historischen Vereins konnte eine interessante Ausstellung mit einem Überblick über die Entwicklung der ehemaligen Residenzstadt der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge von der slawischen Burg "Zuarin" bis in die Gegenwart geschaffen werden.
Zahlreiche, zum Teil selbst schon historische Modelle der Stadt des Mittelalters, der Frühen Neuzeit bis zum großen Stadtmodell, das seit 1985 zehn Jahre im Schweriner Rathaus stand illustrieren die Entwicklung. Übersichtliche und informative Tafeln stellen die wesentlichen Schritte und Impulse der Stadtentwicklung dar, in der das Schwerin entstand, das die Besucherinnen und Besucher der Stadt heute erleben und das Ihnen in der Ausstellung erklärt wird.

Die Ausstellung ist während der Geschäftszeiten des Centers "Schweriner Höfe" geöffnet; Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr und Sonnabends 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Zur Eröffnung waren zahlreiche Gäste erschienen.
© P. Falow, HVS

Die Macher der Ausstellung und ihre und Helfer beim Aufbau
© P. Falow, HVS


© Historischer Verein Schwerin e.V.

»So lange Schwerin kein eigenes Museum hat sind wir keine echten Schweriner«

Dieses Graffito hat ein kluger Mensch in einer Schweriner Unterführung hinterlassen. Es wurde 2015 von einem unserer Vereinsmitglieder gefunden und fotografiert. Ein seltenes Dokument des Wunsches nach einem Stadtmuseum, das Schwerin seit mehr als 10 Jahren nicht mehr hat. Wird sich hier bald etwas ändern?

Der Historische Verein Schwerin e.V. wird in diesem Jahr gemeinsam mit dem Management des Einkaufszentrums »Schweriner Höfe« und den Stadtgeschichtlichen Sammlungen (das ist die seit 2006 eingelagerte Sammlung des ehemaligen Stadtgeschichtsmuseums), eine Ausstellung zur Stadtgeschichte gestalten: »Schwerin - wie es wurde, was es ist« wird die Ausstellung heißen.
mehr dazu...


Mit mehr als 250 Zuhörern bewies der öffentliche Festvortrag am Abend des ersten Tages das große Interesse der Schweriner am Weltkulturerbe.
Foto: N. Credé 2015



Am Ende der Veranstaltung diskutierten Referentinnen und Referenten untereinander und mit dem Publikum die Ergebnisse der Vorträge und die weitere Strategie bei der Antragstelllung.
Fotos: N. Credé 2015

22. und 23. Oktober 2015

Die erste wissenschaftliche Tagung zu Fragen des Antrags auf Aufnahme des Residenzensembles Schwerin in das Weltkulturerbe der UNESCO fand in Schwerin statt.

Als Stadtgeschichtsverein unterstützt der Historische Verein Schwerin e.V. selbstverständlich die gemeinsamen Bemühungen Schwerins und Mecklenburg-Vorpommerns bei der Eintragung des Residenzensembles Schwerin in die Weltkulturerbeliste.

Unsere Mitglieder forschen zu Themen, die dazu beitragen können, den Antrag wissenschaftlich zu untermauern. Wir tragen durch Beiträge in der Vortragsreihe "Forum Geschichte & Volkskunde" dazu bei, einzelne Aspekte der fachlichen Begründung des Antrags auszuleuchten.

Im Jahr 2015 waren vier Vorträge dem Thema gewidmet:

    über die Villen in der Werderstraße gegenüber dem Schloss, die genuiner Bestandteil des Residenzensembles sind;

    über die Geschichte der Schweriner Küchengärten;

    über die Beisetzungen und Grablegen der Großherzöge Mecklenburg-Schwerins zwischen 1842 und 1922

    über die Ausstattung der Wohnräume der Erbprinzen Friedrich Ludwig und Paul Friedrich im Schloss Ludwigslust und im Alten Palais am Schweriner Alten Garten.

Die 1. Schweriner Welterbetagung, ein hochkarätig besetztes Symposium, das am 22. und 23. Oktober stattfand, haben Mitglieder des Historischen Vereins organisatorisch unterstützt, beispielsweise im Tagungsbüro oder bei der Organisation des Ablaufs der Tagung.

 

Infostand
Ständig gut besucht: Der Infostand des Vereins an der Hafenpromenade


Portalkran am Hafen, 2005

© Fotos N. Credé

3. und 4. Oktober 2015: Tage der Industriekultur am Wasser

Der Historische Verein Schwerin stellte den ehemaligen Schweriner Hafen vor

An beiden Tagen der "Tage der Industriekultur am Wasser" haben Mitglieder des Historischen Vereins an der Hafenpromenade nahe des Portalkrans. Der Kran, die Kaimauer wie auch der zum Hotel umgebaute ehemalige Getreidespeicher sind die letzten Relikte, an denen man heute noch unmittelbar die Bedeutung des gesamten Gebiets östlich des Ziegelsee als Binnenhafen und erstem Industriegebiet Schwerins ablesen kann.

Der Historische Verein Schwerin hat nun an beiden Tagen von 11 bis 16 Uhr in seinem Pavillon die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des ehemaligen Hafens am Ziegelinnensee mit Ausstellungstafeln, historischen Fotos und einer gedruckten Chronik vorgestellt. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher haben sich an beiden Tagen direkt am Stand informiert.

Besonders haben wir uns über Gespräche mit vielen ehemals in den Betrieben des Industriegebiets oder bei der Hafenbahn Beschäftigte gefreut. Die hatetn viel zu erzählen und konnten eine Menge Details und vor allem Erinnerungen an den Alltag im Industriegebiet mitteilen. Die Tafeln wurden mit großem Interesse betrachtet und gelesen, über manches Detail konnte intensiv diskutiert werden.

modellsn Der Historische Verein Schwerin e.V. ist eine Vereinigung von geschichtsinteressierten Schwerinerinnen und Schwerinern, die sich zusammengefunden haben, um die Geschichte Schwerins als Residenz- und Landeshauptstadt von Mecklenburg-Schwerin zu erforschen und zu vermitteln bzw. deren Erforschung und Vermittlung durch andere Institutionen, Vereinigungen oder Personen zu unterstützen.
mehr dazu...
vortrag

FORUM GESCHICHTE & VOLKSKUNDE

Gemeinsam mit dem Verein Klöndör e.V. - Freunde der mecklenburgischen Volkskunde hat der Historische Verein Schwerin e.V. ein neue Vortragsreihe zur Geschichte und Volkskunde ins Leben gerufen.

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